Presseerklärung zum Windpark im Raitenbucher und Workerszeller Forst

Das Kreis Eichstätt begrüßt den Windpark im Workerszeller und im Raitenbucher Forst und wünscht den Betreibern viel Erfolg. Die fünf Windkraftanlagen im Workerszeller Forst im Eichstätter Kreisgebiet gelegen, erzeugen circa 4 Prozent unseres derzeitigen Strombedarfs für mehrere Jahrzehnte ohne Schadstoffemission und daher besonders schonend für unser Klima und unsere Umwelt. Das Kreis Eichstätt strebt für das Jahr 2031 das Ziel eines energieautarken Landkreises an. Der weitere Zubau von Windkraftanlagen ist hierfür dringend erforderlich. Es ist bedauerlicherweise festzustellen, dass im Kreisgebiet Eichstätt der Zubau und die Planung von neuen Windkraftanlagen völlig zum Erliegen gekommen sind. Das hat vor allem mit den politischen Rahmenbedingungen und der bayerischen 10-H-Abstandregelung zu tun.

Gerade für die Windkraft im Wald wäre es sinnvoll, die derzeit mögliche Gesamthöhe von 260 Metern umzusetzen. Hieran hindert uns aber das vom Kreis Eichstätt e.V. kritisierte „Zonierungskonzept Windkraft“ mit einer willkürlich festgelegten Höhenbegrenzung der Windräder auf 200 Meter. Politische Entscheidungen auf den Ebenen des Regierungsbezirkes, des Landes und des Bundes haben bei uns neue Windkraftprojekte eliminiert. Leidtragende sind alle, die eine umweltschonende, dezentrale Energiegewinnung aus regenerativen Quellen verbunden mit der Wertschöpfung vor Ort wünschen.

Josef Loderer

veröffentlicht als Leserbrief im EK

Presseerklärung zum EEG 2016

Heute hat der Deutsche Bundestag  mit der Verabschiedung des „Erneuerbare-Ener­gien-Gesetzes“ (EEG 2016) die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet. Die Arbeitsplätze der Wind- und Solarbranche sollen geopfert werden, damit die fossilen und atomaren Kraftwerke noch einige Jahrzehnte länger laufen kön­nen. Der Bundestag hat die Proteste von Umweltschutzorganisationen ignoriert, die auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen gepocht hatten.
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Jahreshauptversammlung 2015

Hauptversammlung des Kreis Eichstätt mit neuen Vernetzungen: Vom Regionalen zum Überregionalen

(ad) Im Jahresrückblick des Kreis Eichstätt dominierte die Vernetzungsarbeit – im Kampf gegen die Stromtrasse, bei Gesprächen mit dem Bund Naturschutz und durch die Kooperation des mit der Bürger-Energiegenossenschaft Neuburg – Schrobenhausen – Aichach. Jetzt hat das eine zusätzliche Möglichkeit, aktiv etwas für die Energiewende zu tun.
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Vorstand im Amt bestätigt

Bereits nach sechs Monaten standen Neuwahlen an – so sieht es die Satzung vor.

Nach der ersten sechs-monatigen Amtsperiode wurde der Vorstand des Kreis Eichstätt e. V. auf seiner Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit von drei Jahren geschlossen bestätigt. Die Versammlung fand am Mittwoch, 30. November im Gasthof zum Bräu in Nassenfeld statt. Der Vorsitzende Josef Loderer dankte dem Vorstand und besonders den Vertretern der Arbeitskreise für ihr Engangement, nahm aber auch gleichzeitig die Mitglieder in die Pflicht sich aktiv noch stärker zu beteiligen.
Das Kreis Eichstätt e. V. hat sich zum Ziel gesetzt bis 2031 einen energieautarken Landkreis Eichstätt mit einer möglichst hohen regionalen Wertschöpfung zu schaffen.

Schatzmeister Roland Kuffer brachte inhaltliche Impulse mit seinem Vortrag über „Strombedarf und Stromversorgung durch Erneuerbare Energien im Landkreis Eichstätt – Istzustand und ein mögliches Zukunftsszenario“. Er behandelte grundlegende Fragen wie eine sinnvolle Verteilung der regenerativen Energiegewinnung auf die Bereiche Wind, Sonne, Wasserkraft, Biomasse im Landkreis aussehen könnte, so dass Bedarfsschwankungen abgedeckt werden, wie überhaupt die Tages-, Wochen- und Jahresganglinien beim Stromverbrauch aussehen und welche Potentiale der Landkreis im Bereich der „Erneuerbaren“ hat.
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Kräftebündelung beim Energiebündel

Der Vorstand des Kreis Eichstätt e.V. beschloss auf seiner ersten turnusmäßigen Sitzung am 13. Juli 2011 konkrete Schritte, um sein Ziel eines energieautarken Landreises Eichstätt bis 2031 zu erreichen. Arbeitskreise, die sowohl die Themen Wind, Sonne, Biomasse, Energiesparen, Energieverbrauch und erneuerbare Energien im Landkreis als auch Innovationen bearbeiten, wurden eingeriDchtet. Weitere sollen folgen. „Kräftebündelung beim weiterlesen