THI Fachtagung: Wärmewende mitgestalten – Optimierung von Wärmenetzen

Eine Veranstaltung des Instituts für neue Energie-Systeme

Die Energiewende in Deutschland kann nur mit einer Umsetzung der Wärmewende gelingen. Wärmenetze auf Basis Erneuerbarer Energien können hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten. Auch bereits bestehende Wärmenetze bieten oftmals noch ein Optimierungspotential hinsichtlich ihrer Effizienz.

Sie möchten gerne wissen wo das Optimierungspotential bei Wärmenetzen liegt und welche Stellschrauben betrachtet werden müssen?

Wir vom Institut für neue Energie-Systeme laden Sie herzlich zu unserer digitalen Fachtagung „Wärmewende mitgestalten – Optimierung von Wärmenetzen“ ein.
Neben dem theoretischen Hintergrund zur Thematik möchten wir Ihnen vor allem auch praktische Erfahrungen unserer Netzwerkpartner sowie umgesetzte Projekte präsentieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Agenda

16:45 – 16:50
Offizielle Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. Tobias Schrag (Institut für neue Energie-Systeme, THI)

16:50 – 17:00
Vorstellung Projekt EffNet
Prof. Dr.-Ing. Tobias Schrag (Institut für neue Energie-Systeme, THI)

17:00 – 17:30
Das optimierte Wärmenetz: Schlüssel zu einer energieeffizienten Wärmeerzeugung
Niels Alter (C.A.R.M.E.N. e.V.)

17:30 – 18:15
Projekt OREWA:
Vorstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Optimierung von Wärmenetzen –
Erläutert an einem Praxisbeispiel
Sebastian Blab (ENERPIPE GmbH)
Anna Vannahme (Institut für neue Energie-Systeme, THI)

18:15 – 18:45
Netzerweiterung mit Rücklaufauskühlung – Chancen und Herausforderungen
erläutert an Beispielen aus der Praxis
Thilo Jungkunz (belence energy GmbH)

18:45 – 19:30
„Get-Together“

 

 

 

 

 

 

 

 

Transparenz in der Klimadebatte

Wie Energiewende gelingt und welches Land zu welcher Uhrzeit welche Art von Strom produziert. 112 Regionen zeigt die von der Kopenhagener Datenfirma Tomorrow programmierte App. Mit einem Klick auf den entsprechenden Punkt auf der Karte öffnet sich der Zugang zu einer visuell übersichtlichen Datensammlung. Es wird nicht nur der Gesamtausstoß an CO2 angegeben, sondern auch, aus welchen Energiequellen sich dieser ergibt. Stündlich kann man den jeweiligen Anteil von erneuerbaren Energien im Strommix zurückverfolgen.

„electricityMap“

20210923-image-mb-Electricity Map Germany

 

Quelle: Steingarts Morning Briefing   –   Media Pioneer Publishing AG
vom 23.09.2021                           –  news@news.gaborsteingart.com

Newsletter Header Morning Briefing

Keine Einkommenssteuer für PV-Anlagen bis 10 kW

BMF Schreiben von 02-06-2021 – Gewinnerzielungsabsicht-bei-kleinen-Photovoltaikanlagen-und-vergleichbaren-Blockheizkraftwerken

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem Schreiben an die Oberen Landesbehörden der Länder festgestellt, dass für einen Betrieb von kleineren PV-Anlagen keine generelle Gewinnerzielungsabsicht nachweisbar ist. Die Solarstromerzeugung kann demnach als steuerlich unbeachtliche Liebhaberei deklariert und Einnahmen nicht mehr zwingend in der EInkommenssteuererklärung angegeben werden. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Vereinfachung von Verwaltungsverfahren. Finanzämter sollen aufwändige, streitanfällige Ergebnisprognosen für die Beurteilung der Gewinnerzielungsabsicht bei kleinen PV-Anlagen zukünftig vermeiden dürfen.

Das ist verständlich, denn tatsächlich entwickelt sich die sinkende Einspeisevergütung für Solarstrom immer mehr zum Problem. Die Einnahmen sind so gering, dass ein wirtschaftlicher Betrieb oft nicht mehr möglich ist. Auch in Kombination mit hohem Eigenverbrauch wird es häufig eng, so dass sogar schon einige Städte mit Förderprogrammen weiterhelfen.

Für wen gelten die neuen BMF-Regelungen?

Die PV-Anlagen dürfen nicht größer als 10 kWp sein und müssen auf “einem zu eigenen Wohnzwecken genutzten oder unentgeltlich überlassenen Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken einschließlich Außenanlagen (z. B. Garagen) installiert” sein. Ein eventuell vorhandenes häusliches Arbeitszimmer und Gästezimmer, die nur gelegentlich vermietet werden, sind unschädlich, sofern für die Miete nicht mehr als 520 €/Jahr eingenommen wird. Gleiche Regelungen gelten auch für kleine Blockheizkraftwerke bis einschließlich 2,5 kWp.

Die Anlagen müssen nach dem 31.12.2003 in Betrieb genommen worden sein.

Was müssen die Anlagenbetreiber tun?

Es muss ein formloser schriftlicher Antrag gestellt werden, der ohne weitere Prüfung durch das Finanzamt die gewünschte Einstufung als Liebhaberei bewirken soll. Der Antrag soll für den Einkommenssteuer-Veranlagungszeitraum und dann auch für die Folgejahre gelten.

Dieses Verfahren ist eine deutliche Vereinfachung.  Eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR) muss nicht mehr abgegeben werden. Einnahmen aus dem Verkauf des Stroms, z.B. aus der EEG-Einspeisevergütung, werden in der Einkommensteuer somit nicht mehr berücksichtigt, ebenso spielt der Selbstverbrauch bei den Anlagen mit Eigenstromnutzung/Überschusseinspeisung bei der Einkommenssteuer keine Rolle mehr.

Wer eine Gewinnerzielungsabsicht nachweisen kann und die Steuervorteile der Abschreibung weiterhin nutzen möchte, dem bleibt der Weg frei.  Der neue BMF-Hinweis beinhaltet ein Wahlrecht und keine grundsätzliche Einstufung des PV-Betriebs als steuerlich unbeachtliche Liebhaberei.

Umsatzsteuerverfahren bleibt bestehen

Achtung: Das Umsatzsteuerverfahren ist vom BMF-Schreiben nicht betroffen. Sofern Anlagenbetreiber nicht von der sogenannten „Kleinunternehmerregelung“ Gebrauch gemacht haben, bleibt es beim verabredeten Vorsteuerabzugsverfahren. Sowohl auf die Einspeisevergütung als auch auf den geldwerten Vorteil der Eigenversorgung muss die anteilige Umsatzsteuer entrichtet werden. An diesen steuerlichen Status ist man 5 Jahre lang gebunden.

Die SFV-Infostelle Amberg / Amberg-Sulzbach hat in mehreren Infoblättern wichtige Steuerinfos für PV-Betreiber zusammengestellt. Die Merkblätter stehen hier zur Verfügung.

Quelle: BMF und sfv

Onlinevorträge – ein Angebot des Vereins E-E-E

„Clever Energie sparen“ – kostenlose online Vortragsreihe

An folgenden Mittwochen jeweils um 18:30 Uhr lädt der Verein EEE zu folgenden Themen zu Videovorträgen mit jeweils ca. 45 minütiger Dauer und anschließender Möglichkeit zu Fragen ein:

  • 03.02.2021:
    „Das zahlt sich aus – Energieeffiziente Sanierung und Neubau!“

    Ferdinand Mießl (regionaler Energieberater) berichtet über aktuelle Fördermöglichkeiten beim Neubau und der Sanierung. Aktuell sind die Förderungen für energieeffiziente Bau- und Einsparmaßnahmen so hoch wie nie.
    Anmeldung: Bis zum 01.02.2021 per E-Mail unter info@e-e-e.eu (Angabe vom gewünschten Vortragstermin und Namen zwingend notwendig
  • 24.02.2021:
    „Heizung erneuern – Holzpellets oder Wärmepumpe statt Heizöl und Erdgas“ und
    „Förderungen für Investitionen in die Heizung“
    Referenten: Thomas Wachinger und Ferdinand Mießl.
    Anmeldung: Bis zum 22.02.2021 per E-Mail unter info@e-e-e.eu (Angabe vom gewünschten Vortragstermin und Namen zwingend notwendig)
  • 10.03.2021:
    „Photovoltaikanlagen zur Selbstversorgung gekoppelt mit Stromspeichern, Wärmepumpen sowie E -Mobilität“
    „Förderungen für Investitionen in PV und Speichersysteme“
    Referenten: Michael Segeth und Ferdinand Mießl
    Anmeldung: Bis zum 08.03.2021 per E-Mail unter info@e-e-e.eu (Angabe vom gewünschten Vortragstermin und Namen zwingend notwendig)
  • 24.03.2021:
    Das Vortragsthema wird je nach Interesse ausgewählt und in der Tagespresse bekannt gegeben.
    Anmeldung: Bis zum 22.03.2021 per E-Mail unter info@e-e-e.eu (Angabe vom gewünschten Vortragstermin und Namen zwingend notwendig)

Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine funktionierende E-Mailadresse sowie Internetzugang über ein Smartphone oder PC. Nach Eingang der Anmeldungen erhalten Sie einen Link für den Zugang zu den Vorträgen. Die Teilnahme ist nur unter vorheriger Anmeldung möglich.

Wer die Vorträge verpasst, der kann sich die Aufzeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt unter https://www.e-e-e.eu/  ansehen.

Nachruf

In stiller Trauer nehmen wir Abschied
von Herrn    Hans-Ulrich Dickmann.

Hans-Ulrich Dickmann war Initiator und infolgedessen auch Gründungsmitglied unseres Vereins. Er hat früher als andere erkannt, wie wichtig das Ziel der Energieautarkie mit Energie aus erneuerbaren Quellen auf Landkreisebene ist. Durch sein tatkräftiges Wirken hat er den Verein mit auf die Beine gestellt. Hans-Ulrich Dickmann hat auch als langjähriges Vorstandsmitglied den Verein maßgeblich geprägt – sowohl inhaltlich wie auch in Erscheinungsbild und Außenwirkung: So stammt etwa das sehr treffende Logo des Energiebündels von ihm. Für all dies ist das Kreis Eichstätt e.V.“ Herrn Hans-Ulrich Dickmann zu großem Dank verpflichtet und hat Ihm in Anerkennung seiner großen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Angehörigen.