Pressestimmen

Donau Kurier "Das alles zahlt der kleine Kunde"

 


Eitensheim: 200 Menschen aus sechs Bürgerinitiativen protestieren – Erster Teilerfolg - Lesen Sie mehr auf:
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Energiedialog Teil II - massive Vorwürfe!

Vertreterin des Aktionsbündnisses wirft der Bayr. Staatsregierung "Kuhhandel" vor.

Energiedialog Teil 2 ?Diesen Scheck mit der Aufschrift: 2-x war wohl nix, wollte Frau Aigner nicht annehmen-warum wohl nicht?
                                                                                      
 
Diesen Scheck mit der Aufschrift: 2-x war wohl nix, wollte Frau Aigner nicht annehmen-warum wohl nicht?
 
 
Am vergangenen Montag fand im Wirtschaftsministerium in München die Fortsetzung des Energiedialogs vom letzten Jahr statt. Ministerin Aigner hatte dazu ca. 80 Vertreter aus der Wirtschaft, vom Bund Naturschutz, der Windkraft und den Bürgerinitiativen eingeladen. "Sie wolle den Energiedialog fortführen, denn Energiewende gehe nur zusammen." Dabei verwies sie in ihrem 3 Säulen-Modell auf die Themen Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Stromtransport. Die Netzplanungen dienten zum Verteilen der Erneuerbaren Energien, die Biomasse soll auf 100 MW ausgebaut werden und zur Versorgungssicherheit bekommt Bayern Gaskraftwerke mit 2 GW. Zu den geplanten Gleichstromtrassen sagte sie: " Es ist ein Kompromiß, mit dem wir leben können". Diese Aussage traf bei den Trassengegnern und Befürwortern einer echten dezentralen Bürgerenergiewende auf pures Unverständnis. Frau Dieminger, vom Aktionsbündnis warf der Bayr. Staatsregierung vor, einen Kuhhandel mit der Bundesregierung gemacht zu haben. Frau Merkel habe durch den vereinbarten Trassenbau Zugriff zum europäischen Strombinnenmarkt (PCI-Projekt) bekommen, Wirtschaftsminister Gabriel hat eine "Abfrackprämie" in Höhe von 1,6 Milliarden Euro für die 8 dreckigsten Kohlekraftwerke herausgehandelt und die Bayr. Regierung hat dafür ihre Bürger "verraten" und diesem Deal für die teilweise Erdverkabelung und ein paar Gaskraftwerken zugestimmt. Und das obwohl auch Frau Aigner schon mehrfach ausgeführt hatte, daß es auch andere Alternativen gebe. Ministerpräsident Seehofer hatte noch letztes Jahr gesagt, solange die Notwendigkeit dieser Trassen nicht bewiesen wäre, wird es mit Bayern keine solchen Trassen geben! Auch Martin Stegmair und Hubert Galotzy von den Bürgerinitiativen erinnerten an die Ergebnisse des Energiedialogs und stellten deren Sinnhaftigkeit in Frage, wenn nun einfach andere Entscheidungen getroffen würden. Auch räumte Herr Galotzy mit dem Märchen vom Windstrom aus dem Norden auf, denn wenn in Norddeutschland die letzten Atomkraftwerke abgeschalten werden, wird der Norden seine Windenergie selbst brauchen. Statt den Lobeshymnen auf den ach so tollen Kompromiß, wurden von Frau Dieminger auch ganz konkrete Zahlen aufgeführt, die auf die Mißstände der Energiepolitik aufmerksam machten. So benannte sie z.B. daß der deutsche Export von Strom Jahr für Jahr immer mehr geworden ist. 2010 waren es 18 TWh - 2015 bereits 50 TWh. Sie fragte nach dem Grund dafür, und lieferte auch gleich die Antwort .Die letzten 10 Jahre wurden damit Einnahmen von über 13 Milliarden Euro erzielt. 2015 betrug der Außenhandelsbilanzüberschuß 2,07 Milliarden Euro-eine neue Rekordsumme. Sie fragte sich dann nur, wo diese Gelder hingeflossen sind, denn der Strompreis ist innerhalb von 17 Jahren von durchschnittlich 17Cent/KWh auf 29 Cent gestiegen, obwohl der Strom an der Börse immer billiger geworden ist. Wenn es dann um die Förderung von wichtigen Speichertechnologien oder dem Voranbringen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien geht, wird vor allem auch im Bereich der Bürgerenergie gekürzt und gespart. Dabei kritisierte sie auch die neuen Ausschreibungsmodelle, die vor allem Bürgerenergiegenossenschaften als Bieter praktisch ausschließen. Auch wurde im letzten Energiedialog eine Deckungslücke für Bayern von 40TWh festgestellt-das sollte doch bei den genannten Zahlen zu denken geben und jeder sollte sich die Frage stellen: Wofür sollen diese Trassen wirklich gebaut werden? Staatssekretär Franz-Josef Pschierer versuchte das Ganze zu beschwichtigen, indem er von "Wertschöpfung beim Trassenbau" sprach. Beim genauen Nachfragen, was er damit gemeint hatte, sagte er, daß deutsche Kabelhersteller davon profitieren sollen. Und wo bleibt dabei der Bürger, die mittelständischen Unternehmen, die Natur und all diejenigen, die das alles bezahlen sollen? Darauf fand er leider keine Antwort. Aus Protest verließen die Trassengegner und Energiewendefreunde vor Abschluß der Veranstaltung den Saal. Herr Pschierer folgte ihnen und es kam zu einer hitzigen Diskussion, bei der er sagte, daß man mit dem bißchen Wind, Sonne und sonstwas, doch sowieso nicht die Industrie versorgen könnte. Als Frau Dieminger auf die 35% der Erneuerbaren hinwies, die bereits heute 1/3 der Energieversorgung Deutschlands ausmachen, suchte er ohne weitere Gesprächsbereitschaft das Weite. Schon allein diese Reaktion zeigt, wie bürgerfreundlich und offen diese Diskussion wirklich geführt wird. Dabei hatte der Staatssekretär noch zuvor in seiner neuen Rolle als "Taskforcebeauftragter Netzausbau" von Transparenz gesprochen.Als Teilnehmerin der Energieplattform sagte Frau Dieminger: "Aber wie wir alle wissen sind Worte und Taten zwei ganz unterschiedliche Dinge und ich habe gelernt Menschen nur noch nach dem zu Beurteilen, was sie wirklich tun! Abschließend bleibt festzuhalten, daß das Thema Gleichstromtrassen noch lange nicht vom Tisch ist, egal wo sie auch hin-und hergeschoben werden und egal wie viele Taskforce-Projekte es dazu geben wird. Über was sich Deutschland und Bayern jetzt wirklich Gedanken machen sollte, ist eine ehrliche Energiepolitik, die sowohl die Bürger mitnimmt, als auch der Industrie die nötige Sicherheit in Bezug auf Versorgung und Investition gibt. Die Entscheidungen, die man jetzt trifft, werden unsere Energieversorgung für die nächsten Jahrzehnte festlegen und dabei sollten vor allem Klimabelange und Resourcenschutz vor Profit und Lobbyinteressen stehen."
 
Von Anita Dieminger, Megatrasse-VG-Nordendorf
 
weitere Pressemeldungen:

DK Quo vadis Stromtrasse?

DK vom 23.02.2016

Niederschönenfeld (DK) "Stromtrasse, wohin gehst du" - unter diesem Motto hatte die Bürgerinitiative (BI) Megatrasse-Lech Niederschönenfeld-Feldheim am Freitag zu einem Informationsabend mit anschließender Podiumsdiskussion eingeladen.

Niederschönenfeld: Quo vadis Stromtrasse?
Rennertshofener Gegner: BI-Sprecherin Michaela Hermann (mit Mikro), Bürgermeister Georg Hirschbeck (CSU, vorne links), Dritte Bürgermeisterin Ulrike Polleichtner (FW, rechts) und auch Kreisrat Anton Krammer (SPD) waren zur Podiumsdiskussion gekommen.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte man das Gefühl, die Diskussionen um die geplante Stromtrasse wären an Aktualität in den Hintergrund gerückt, oder gar in eine Art Winterschlaf verfallen, und dem schien auch wirklich so. Von dem für 210 Gäste bestuhlten Bürgerhaus war gerade einmal die Hälfte besetzt. Am Pressetisch sah es noch drastischer aus, hier war von sechs Stühlen nur einer belegt. "Man hat das Gefühl, dass das Interesse leicht abgekühlt ist, seit die Gefahr für die Region nicht mehr so groß ist", brachte es Michael Bauer aus Niederschönenfeld auf den Punkt. Seit fast zwei Jahren beschäftigt die zahlreichen Bürgerinitiativen jetzt schon der Kampf gegen die beabsichtigte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

"Genau gestern vor zwei Jahren wurde die BI in Niederschönenfeld ins Leben gerufen, damals war dieser Saal brechend voll", so der Moderator des Abends, Martin Stegmair. Für den Donau-Lech Raum scheint das Thema im Moment etwas außer Sicht geraten zu sein, da die Trasse weiter östlich als ursprünglich erwartet verlaufen soll. Eine der Trassen wird voraussichtlich in Landshut und nicht in Gundremmingen, 30 Kilometer westlich von Meitingen, enden. Ebenso will man auf armdicke Kabel an 70 Meter hohen Masten verzichten. Dafür wird darüber nachgedacht, vorrangig unter der Erde zu verlegen, so hatte es das Kabinett am 6. Oktober vergangenen Jahres beschlossen.

Mit der Bundestagsabgeordneten Eva Bullinger-Schröter (Die Linke), Herbert Bartel (Bund Naturschutz), Energiewendepionier Josef Feilmeier, Bernhard Weber (Energiebündel Eichstätt) und Werner Roßkopf von der Kopfstelle Donau/Lech standen fünf kompetente Ansprechpartner zum Thema Rede und Antwort. Bernhard Weber wies darauf hin, dass der durch den CO²-Ausstoß verursachte Klimawandel verheerende Folgen haben wird. "In 25 Jahren wird bei uns aufgrund der gestiegenen Temperaturen kein Mais mehr wachsen. Die daraus resultierende ,Völkerwanderung' wird das momentane Flüchtlingsproblem um ein Vielfaches übersteigen." Damit war die Verbindung zu aktuellen Problemen hergestellt. In der Verwendung von Erdkabeln sah Eva Bullinger-Schröter vor allem ein Mittel, um die Akzeptanz, der nach ihrer Meinung unsinnigen Trasse in der Bevölkerung zu steigern. Herbert Brantel meinte, was lokal produziert wird, müsse auch lokal verbraucht werden. Dazu hatte Josef Feilmeier, Landwirt und Mischfutterhersteller aus dem Raum Passau, ein gutes Beispiel aus der Praxis. Er stellt nach eigener Aussage bereits 90 Prozent der für seinen Betrieb benötigten Energie selbst her, und möchte bald die 100-Prozentmarke schaffen. "Ziel muss sein: Der unter dem eigenen Dach verbrauchte Strom muss auch auf dem eigenen Dach gemacht werden. Nur so ist eine Unabhängigkeit von den Netzbetreibern möglich", so Feilmeier.

Aus dem Publikum meldete sich der als "Revoluzzer von Unterhausen" bekannte Manfred Burzler zu Wort, und wurde sogar noch deutlicher. "Macht euren Strom selber, deckt damit den eigenen Verbrauch, und fahrt ein Elektroauto. So macht man sich autark. Glaubt mir. es funktioniert und es macht unwahrscheinlich viel Spaß und es ist ein tolles Gefühl", so der äußerst ambitionierte Verfechter alternativer Energien.

Insgesamt verlief die Podiumsdiskussion sehr harmonisch und sachlich. Nach knapp zwei Stunden konnten die letzten offenen Fragen geklärt, oder zumindest beantwortet werden. Mit dem Informationsabend zeigten die Niederschönenfelder Aktivisten aber sehr deutlich, dass sie nicht nach dem "Floriansprinzip" verfahren, sondern den Kampf gegen den Kohlestrom aktiv, auch für andere Regionen, weiterführen wollen.

Von Ralf Schmitt

Eitensheim: 200 Menschen aus sechs Bürgerinitiativen protestieren – Erster Teilerfolg - Lesen Sie mehr auf:
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Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft

Eichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Führungsgremium erweitert: Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter (links) und Vorstandsvorsitzender Peter Mießl (rechts) mit den neu gewählten Repräsentanten: Vorstandsmitglied Bernd Weber (2. von rechts), Wolfgang Braun (2. von links), Aufsichtsrat Josef Loderer (3. von links) und die Beirätin Andrea Mickel (3. von rechts) - Foto: ahl

Daher wurden Vorstand (bisher Peter Mießl, Manfred Rößle, Alfred Seitz) und Aufsichtsrat (Leitung: Carlhans Hofstetter, Stefan Natzer) erweitert um Bernd Weber als Vorstandsmitglied und Josef Loderer als Aufsichtsrat. Neue Beiratsmitglieder sind Bürgermeisterin Andrea Mickel aus Gaimersheim, Sparkassenvorstand Karl-Heinz Schlamp aus Eichstätt und Bürgermeister Richard Mittl aus Mörnsheim.

Mickel erklärte, sie sei persönlich der BEG als Mitglied beigetreten, Mittl dagegen betonte, der Markt Mörnsheim sei ebenfalls Mitglied und werde von ihm vertreten. Beiratsmitglied aber ist der Bürgermeister natürlich als Person. Auf Vorschlag des Schrobenhausener Stadtwerkechefs und Beiratsvorsitzendem der BEG, Thomas Schneider, wurde Wolfgang Braun, Geschäftsführer der SolEnergie, ebenfalls in den Beirat gewählt.

Weil der Name langsam etwas zu lang werde, bat Mießl die Mitglieder um Namensvorschläge, die kürzer und prägnanter seien. Vorläufig aber bleibt es bei der Aneinanderreihung der beteiligten Landkreise, sodass die eG jetzt BEG Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt heißt und die Satzung entsprechend angepasst wurde. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Seit Jahresbeginn ist die mit 26 Mitgliedern Ende Juli 2103 gegründete Genossenschaft von 151 auf 226 Mitglieder angewachsen. Durchschnittlich halte jedes Mitglied Anteile in Höhe von etwa 1000 Euro, wobei es bei 100 Euro losgehe. Das Gesamtvolumen liegt bei 223 600 Euro, verwirklicht wurden Projekte für 873 000 Euro, somit liegt die BEG deutlich über den erhofften 700 000 Euro. „Dem erhofften Zuwachs an Nasen sind wir hinterher, aber beim Geld liegen wir im Plan“, fasste Rößle zusammen. Die ersten beiden Jahre galten als Anlaufjahre, erläuterte er den 39 anwesenden Mitgliedern. Im Gründungsjahr gab es noch keine Einnahmen, und auch die Ausgaben hielten sich mit 8340 Euro in Grenzen.

Für 2014, als die ersten Einnahmen von 7560 Euro generiert wurden, sprach Rößle von einem „anständigen Verlust“ von 17 105 Euro. Heuer soll sich erstmals das Bild drehen. Erwartet werden 55 500 Euro Einnahmen, sodass in der Jahresbilanz 5500 Euro plus herauskommen sollten. Nachdem 25 445 Euro Verlust aus den Vorjahren übertragen werden, wird zum Jahresende noch ein Minus von voraussichtlich 20 000 Euro vorhanden sein. Mießl bat die anwesenden Lokalpolitiker, sie sollten das Gespräch mit Landes- und Bundespolitikern suchen, da viele Vorschriften die Energiewende bedrohten. So werden Anlagen nur noch bis 100 kWp gefördert – größere Anlagen können somit nicht mehr rentabel gebaut und betrieben werden. Auch die Zehn-H-Regel sei hinderlich für die Energiewende.

Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter erläuterte die wirtschaftliche Entwicklung der BEG und lobte die funktionierende Kommunikation mit dem Vorstand. Drei gemeinsame Sitzungen fanden statt, um grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, die Projektauswahl zu besprechen und zu begleiten. Bei der Prüfung ergab sich keine Beanstandungen, ebensowenig bei der Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern, der „sehr zufrieden“ gewesen sei und lediglich kleinere Formalien bemängelte. Das Controlling solle verstärkt werden, ergänzte Matthias Haile, der „Quasi-Geschäftsführer“ wie Mießl den jungen Mann vorstellte, der die Geschäfte führt, aber noch nicht offiziell ernannt ist. Lob gab es für die Unterhausener, die ihre drei Anlagen alle selber finanziert haben. „Wenn nur jeder dritte Ort ähnlich engagiert wäre, wäre die Energiewende kein Problem“, meinte Mießl.

Von Andrea Hammer

dfaEichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Eichstätt: Landkreis schickt Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat – 55 000 Euro Einnahmen erwartet - Lesen Sie mehr auf:
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Eichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Eichstätt: Landkreis schickt Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat – 55 000 Euro Einnahmen erwartet - Lesen Sie mehr auf:
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Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft

Eichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Eichstätt: Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft
Führungsgremium erweitert: Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter (links) und Vorstandsvorsitzender Peter Mießl (rechts) mit den neu gewählten Repräsentanten: Vorstandsmitglied Bernd Weber (2. von rechts), Wolfgang Braun (2. von links), Aufsichtsrat Josef Loderer (3. von links) und die Beirätin Andrea Mickel (3. von rechts) - Foto: ahl

Daher wurden Vorstand (bisher Peter Mießl, Manfred Rößle, Alfred Seitz) und Aufsichtsrat (Leitung: Carlhans Hofstetter, Stefan Natzer) erweitert um Bernd Weber als Vorstandsmitglied und Josef Loderer als Aufsichtsrat. Neue Beiratsmitglieder sind Bürgermeisterin Andrea Mickel aus Gaimersheim, Sparkassenvorstand Karl-Heinz Schlamp aus Eichstätt und Bürgermeister Richard Mittl aus Mörnsheim.

Mickel erklärte, sie sei persönlich der BEG als Mitglied beigetreten, Mittl dagegen betonte, der Markt Mörnsheim sei ebenfalls Mitglied und werde von ihm vertreten. Beiratsmitglied aber ist der Bürgermeister natürlich als Person. Auf Vorschlag des Schrobenhausener Stadtwerkechefs und Beiratsvorsitzendem der BEG, Thomas Schneider, wurde Wolfgang Braun, Geschäftsführer der SolEnergie, ebenfalls in den Beirat gewählt.

Weil der Name langsam etwas zu lang werde, bat Mießl die Mitglieder um Namensvorschläge, die kürzer und prägnanter seien. Vorläufig aber bleibt es bei der Aneinanderreihung der beteiligten Landkreise, sodass die eG jetzt BEG Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt heißt und die Satzung entsprechend angepasst wurde. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Seit Jahresbeginn ist die mit 26 Mitgliedern Ende Juli 2103 gegründete Genossenschaft von 151 auf 226 Mitglieder angewachsen. Durchschnittlich halte jedes Mitglied Anteile in Höhe von etwa 1000 Euro, wobei es bei 100 Euro losgehe. Das Gesamtvolumen liegt bei 223 600 Euro, verwirklicht wurden Projekte für 873 000 Euro, somit liegt die BEG deutlich über den erhofften 700 000 Euro. „Dem erhofften Zuwachs an Nasen sind wir hinterher, aber beim Geld liegen wir im Plan“, fasste Rößle zusammen. Die ersten beiden Jahre galten als Anlaufjahre, erläuterte er den 39 anwesenden Mitgliedern. Im Gründungsjahr gab es noch keine Einnahmen, und auch die Ausgaben hielten sich mit 8340 Euro in Grenzen.

Für 2014, als die ersten Einnahmen von 7560 Euro generiert wurden, sprach Rößle von einem „anständigen Verlust“ von 17 105 Euro. Heuer soll sich erstmals das Bild drehen. Erwartet werden 55 500 Euro Einnahmen, sodass in der Jahresbilanz 5500 Euro plus herauskommen sollten. Nachdem 25 445 Euro Verlust aus den Vorjahren übertragen werden, wird zum Jahresende noch ein Minus von voraussichtlich 20 000 Euro vorhanden sein. Mießl bat die anwesenden Lokalpolitiker, sie sollten das Gespräch mit Landes- und Bundespolitikern suchen, da viele Vorschriften die Energiewende bedrohten. So werden Anlagen nur noch bis 100 kWp gefördert – größere Anlagen können somit nicht mehr rentabel gebaut und betrieben werden. Auch die Zehn-H-Regel sei hinderlich für die Energiewende.

Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter erläuterte die wirtschaftliche Entwicklung der BEG und lobte die funktionierende Kommunikation mit dem Vorstand. Drei gemeinsame Sitzungen fanden statt, um grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, die Projektauswahl zu besprechen und zu begleiten. Bei der Prüfung ergab sich keine Beanstandungen, ebensowenig bei der Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern, der „sehr zufrieden“ gewesen sei und lediglich kleinere Formalien bemängelte. Das Controlling solle verstärkt werden, ergänzte Matthias Haile, der „Quasi-Geschäftsführer“ wie Mießl den jungen Mann vorstellte, der die Geschäfte führt, aber noch nicht offiziell ernannt ist. Lob gab es für die Unterhausener, die ihre drei Anlagen alle selber finanziert haben. „Wenn nur jeder dritte Ort ähnlich engagiert wäre, wäre die Energiewende kein Problem“, meinte Mießl.

Von Andrea Hammerl

Eichstätt: Landkreis schickt Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat – 55 000 Euro Einnahmen erwartet - Lesen Sie mehr auf:
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Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft

Eichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Eichstätt: Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft
Führungsgremium erweitert: Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter (links) und Vorstandsvorsitzender Peter Mießl (rechts) mit den neu gewählten Repräsentanten: Vorstandsmitglied Bernd Weber (2. von rechts), Wolfgang Braun (2. von links), Aufsichtsrat Josef Loderer (3. von links) und die Beirätin Andrea Mickel (3. von rechts) - Foto: ahl

Daher wurden Vorstand (bisher Peter Mießl, Manfred Rößle, Alfred Seitz) und Aufsichtsrat (Leitung: Carlhans Hofstetter, Stefan Natzer) erweitert um Bernd Weber als Vorstandsmitglied und Josef Loderer als Aufsichtsrat. Neue Beiratsmitglieder sind Bürgermeisterin Andrea Mickel aus Gaimersheim, Sparkassenvorstand Karl-Heinz Schlamp aus Eichstätt und Bürgermeister Richard Mittl aus Mörnsheim.

Mickel erklärte, sie sei persönlich der BEG als Mitglied beigetreten, Mittl dagegen betonte, der Markt Mörnsheim sei ebenfalls Mitglied und werde von ihm vertreten. Beiratsmitglied aber ist der Bürgermeister natürlich als Person. Auf Vorschlag des Schrobenhausener Stadtwerkechefs und Beiratsvorsitzendem der BEG, Thomas Schneider, wurde Wolfgang Braun, Geschäftsführer der SolEnergie, ebenfalls in den Beirat gewählt.

Weil der Name langsam etwas zu lang werde, bat Mießl die Mitglieder um Namensvorschläge, die kürzer und prägnanter seien. Vorläufig aber bleibt es bei der Aneinanderreihung der beteiligten Landkreise, sodass die eG jetzt BEG Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt heißt und die Satzung entsprechend angepasst wurde. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Seit Jahresbeginn ist die mit 26 Mitgliedern Ende Juli 2103 gegründete Genossenschaft von 151 auf 226 Mitglieder angewachsen. Durchschnittlich halte jedes Mitglied Anteile in Höhe von etwa 1000 Euro, wobei es bei 100 Euro losgehe. Das Gesamtvolumen liegt bei 223 600 Euro, verwirklicht wurden Projekte für 873 000 Euro, somit liegt die BEG deutlich über den erhofften 700 000 Euro. „Dem erhofften Zuwachs an Nasen sind wir hinterher, aber beim Geld liegen wir im Plan“, fasste Rößle zusammen. Die ersten beiden Jahre galten als Anlaufjahre, erläuterte er den 39 anwesenden Mitgliedern. Im Gründungsjahr gab es noch keine Einnahmen, und auch die Ausgaben hielten sich mit 8340 Euro in Grenzen.

Für 2014, als die ersten Einnahmen von 7560 Euro generiert wurden, sprach Rößle von einem „anständigen Verlust“ von 17 105 Euro. Heuer soll sich erstmals das Bild drehen. Erwartet werden 55 500 Euro Einnahmen, sodass in der Jahresbilanz 5500 Euro plus herauskommen sollten. Nachdem 25 445 Euro Verlust aus den Vorjahren übertragen werden, wird zum Jahresende noch ein Minus von voraussichtlich 20 000 Euro vorhanden sein. Mießl bat die anwesenden Lokalpolitiker, sie sollten das Gespräch mit Landes- und Bundespolitikern suchen, da viele Vorschriften die Energiewende bedrohten. So werden Anlagen nur noch bis 100 kWp gefördert – größere Anlagen können somit nicht mehr rentabel gebaut und betrieben werden. Auch die Zehn-H-Regel sei hinderlich für die Energiewende.

Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter erläuterte die wirtschaftliche Entwicklung der BEG und lobte die funktionierende Kommunikation mit dem Vorstand. Drei gemeinsame Sitzungen fanden statt, um grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, die Projektauswahl zu besprechen und zu begleiten. Bei der Prüfung ergab sich keine Beanstandungen, ebensowenig bei der Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern, der „sehr zufrieden“ gewesen sei und lediglich kleinere Formalien bemängelte. Das Controlling solle verstärkt werden, ergänzte Matthias Haile, der „Quasi-Geschäftsführer“ wie Mießl den jungen Mann vorstellte, der die Geschäfte führt, aber noch nicht offiziell ernannt ist. Lob gab es für die Unterhausener, die ihre drei Anlagen alle selber finanziert haben. „Wenn nur jeder dritte Ort ähnlich engagiert wäre, wäre die Energiewende kein Problem“, meinte Mießl.

Von Andrea Hammerl

Eichstätt: Landkreis schickt Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat – 55 000 Euro Einnahmen erwartet - Lesen Sie mehr auf:
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Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft

Eichstätt/Unterhausen (EK) Einige Monate Gedankenaustausch sind der Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach vorausgegangen. Heraus kam eine erneute Erweiterung. Nach Aichach kam nun noch der Landkreis Eichstätt hinzu.

Eichstätt: Eichstätt ergänzt Energiegenossenschaft
Führungsgremium erweitert: Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter (links) und Vorstandsvorsitzender Peter Mießl (rechts) mit den neu gewählten Repräsentanten: Vorstandsmitglied Bernd Weber (2. von rechts), Wolfgang Braun (2. von links), Aufsichtsrat Josef Loderer (3. von links) und die Beirätin Andrea Mickel (3. von rechts) - Foto: ahl

Daher wurden Vorstand (bisher Peter Mießl, Manfred Rößle, Alfred Seitz) und Aufsichtsrat (Leitung: Carlhans Hofstetter, Stefan Natzer) erweitert um Bernd Weber als Vorstandsmitglied und Josef Loderer als Aufsichtsrat. Neue Beiratsmitglieder sind Bürgermeisterin Andrea Mickel aus Gaimersheim, Sparkassenvorstand Karl-Heinz Schlamp aus Eichstätt und Bürgermeister Richard Mittl aus Mörnsheim.

Mickel erklärte, sie sei persönlich der BEG als Mitglied beigetreten, Mittl dagegen betonte, der Markt Mörnsheim sei ebenfalls Mitglied und werde von ihm vertreten. Beiratsmitglied aber ist der Bürgermeister natürlich als Person. Auf Vorschlag des Schrobenhausener Stadtwerkechefs und Beiratsvorsitzendem der BEG, Thomas Schneider, wurde Wolfgang Braun, Geschäftsführer der SolEnergie, ebenfalls in den Beirat gewählt.

Weil der Name langsam etwas zu lang werde, bat Mießl die Mitglieder um Namensvorschläge, die kürzer und prägnanter seien. Vorläufig aber bleibt es bei der Aneinanderreihung der beteiligten Landkreise, sodass die eG jetzt BEG Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt heißt und die Satzung entsprechend angepasst wurde. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Seit Jahresbeginn ist die mit 26 Mitgliedern Ende Juli 2103 gegründete Genossenschaft von 151 auf 226 Mitglieder angewachsen. Durchschnittlich halte jedes Mitglied Anteile in Höhe von etwa 1000 Euro, wobei es bei 100 Euro losgehe. Das Gesamtvolumen liegt bei 223 600 Euro, verwirklicht wurden Projekte für 873 000 Euro, somit liegt die BEG deutlich über den erhofften 700 000 Euro. „Dem erhofften Zuwachs an Nasen sind wir hinterher, aber beim Geld liegen wir im Plan“, fasste Rößle zusammen. Die ersten beiden Jahre galten als Anlaufjahre, erläuterte er den 39 anwesenden Mitgliedern. Im Gründungsjahr gab es noch keine Einnahmen, und auch die Ausgaben hielten sich mit 8340 Euro in Grenzen.

Für 2014, als die ersten Einnahmen von 7560 Euro generiert wurden, sprach Rößle von einem „anständigen Verlust“ von 17 105 Euro. Heuer soll sich erstmals das Bild drehen. Erwartet werden 55 500 Euro Einnahmen, sodass in der Jahresbilanz 5500 Euro plus herauskommen sollten. Nachdem 25 445 Euro Verlust aus den Vorjahren übertragen werden, wird zum Jahresende noch ein Minus von voraussichtlich 20 000 Euro vorhanden sein. Mießl bat die anwesenden Lokalpolitiker, sie sollten das Gespräch mit Landes- und Bundespolitikern suchen, da viele Vorschriften die Energiewende bedrohten. So werden Anlagen nur noch bis 100 kWp gefördert – größere Anlagen können somit nicht mehr rentabel gebaut und betrieben werden. Auch die Zehn-H-Regel sei hinderlich für die Energiewende.

Aufsichtsrat Carl-Hans Hofstetter erläuterte die wirtschaftliche Entwicklung der BEG und lobte die funktionierende Kommunikation mit dem Vorstand. Drei gemeinsame Sitzungen fanden statt, um grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, die Projektauswahl zu besprechen und zu begleiten. Bei der Prüfung ergab sich keine Beanstandungen, ebensowenig bei der Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern, der „sehr zufrieden“ gewesen sei und lediglich kleinere Formalien bemängelte. Das Controlling solle verstärkt werden, ergänzte Matthias Haile, der „Quasi-Geschäftsführer“ wie Mießl den jungen Mann vorstellte, der die Geschäfte führt, aber noch nicht offiziell ernannt ist. Lob gab es für die Unterhausener, die ihre drei Anlagen alle selber finanziert haben. „Wenn nur jeder dritte Ort ähnlich engagiert wäre, wäre die Energiewende kein Problem“, meinte Mießl.

Von Andrea Hammerl

Eichstätt: Landkreis schickt Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat – 55 000 Euro Einnahmen erwartet - Lesen Sie mehr auf:
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SZ Das ist ein Null-Ergebnis